GuateHELP – Hilfe für Menschen mit Behinderung in Guatemala

Guatemala

Guatemala – Das Land des ewigen Frühlings

 

In Guatemala verschmilzt die Gegenwart mit weit auseinander liegenden kulturellen Epochen. Die Maya-Zeit, der Kolonialismus und die Moderne prägen das heutige Leben der knapp 13 Millionen Einwohner. Mit 23 verschiedenen Sprachen und unzähligen Traditionen versuchen die „Chapines“ (Ladinos) und „Maya“ (Indìgenas) irgendwie zusammen zu leben. Beide Ethnien sind im Land etwa gleich stark vertreten. Trotz der starken Unterdrückung der Maya durch die „Eroberer“ und den 36 jährigen Bürgerkrieg der jüngsten Vergangenheit, dessen Opfer mehrheitlich der Mayabevölkerung angehören, hat sich die Kultur durch alle Epochen der guatemaltekischen Geschichte bewahrt. Was noch lange nicht heisst, dass die Maya die längst überfälligen Rechte in der heutigen Gesellschaft geniessen. Die Unterdrückung und Diskriminierung findet man bis heute an jeder Strassenecke. Ausserdem leidet die Allgegenwart immer noch unter den Auswirkungen der Vergangenheit. Armut, fehlende Infrastruktur, Kriminalität, keine soziale Sicherheit, mangelhafte Bildung u.v.m. sind bis heute bittere Realität. Trotzdem trifft man in Guatemala weiterhin auf gastfreundliche Einwohner, die an ihrer bunten Vielfalt von Gewohnheiten, Farben und Geheimnissen nichts eingebüsst haben. Ob durch die vielen Düfte auf dem Markt, oder den beeindruckenden Landschaften, in Guatemala lässt man sich schnell verzaubern. Trotz den vielen Schattenseiten bleibt es wohl weiterhin eines der schönsten Länder der Welt.

 

„Guatemala ist ein surrealistisches Land. Alle Menschen, Landschaften und Dinge, alles schwebt in einem surrealistischen Klima von Wahnsinn und übereinanderliegenden Bildern.“ - Miguel Àngel Asturias, 1954